eiROX

elektrisch induzierte Regenerative Oxidation

Verbundvorhaben mit Clausthaler Verfahrens- und Energietechnik GmbH - CVET GmbH (Clausthal-Zellerfeld, Projektkoordinator), ENVIROTEC Umwelt- und Verfahrenstechnik GmbH (Hasselroth-Gondsroth) und WAHRHEIT Anlagenbau GmbH (Rhauderfehn); Laufzeit: 01.10.2026 bis 30.09.2029, Fördermittelgeber: BMWE über PtJ im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms.

Thema des Forschungsvorhabens ist der Ersatz von Erdgas durch elektrischen Strom und damit die Vermeidung von CO2-Emissionen beim Betrieb von Regenerativen Nachverbrennungsanlagen (Abk.: RNV). Diese in der Industrie weit verbreitete Technologie dient zur Detoxifikation durch Oxidation der Emissionen von i.A. Kohlenwasserstoffen aus z.B. organischen Lösungsmitteln.

Innovative Idee ist, elektrischen Strom durch Induktionsheizung in Wärme in der bisherigen Brennzone umzuwandeln und Erdgas zu ersetzen. Die angestrebte Entwicklung in der Apparate- und Verfahrenstechnik basiert auf zehnjährigen Vorarbeiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Stuttgart auf dem Gebiet der Materialtechnik, speziell der Dotierung von Siliciumcarbid (SiC), um dieses kopplungsfähig für magnetische Wechselfelder zu machen.

Übergeordnetes Vorhabensziel ist die Entwicklung der Technologie für den Einsatz in RNV-Anlagen und die Demonstration an einer F&E-Anlage mit dem Ziel, mit der Kommerzialisierung beginnen zu können. Weiter wird angestrebt, die Investitionskosten solcher Anlagen durch kompakte Konzeption so gering wie möglich zu halten, um am Markt attraktiv zu sein.

Arbeitsschwerpunkte sind daher Konstruktion und Bau der Anlage als Zweibett-Einturmausführung, Integration in den Gesamtprozess, Gestaltung der im 3D-Druck hergestellten SiC-Formkörper, experimentelle Entwicklung und Know-How-Sammlung sowie die Kostenoptimierung gegenüber der konventionellen RNV-Technik.

Aufgabe der Abt. TP ist im wesentlichen die experimentelle Entwicklung an der im CUTEC durch die Partner aufzubauenden Pilotanlage.

Kontakt: Dr.-Ing. Stefan Vodegel

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