BiKoAb
Technisch-wissenschaftlicher Vergleich verfügbarer Methoden zur Bestimmung der biogenen Kohlenstoffdioxidemissionen aus der Abfallverbrennung zur Kostenoptimierung.
Verbundvorhaben mit der TU Dresden - Institut für Verfahrenstechnik und Umwelttechnik, Laufzeit: 01.11.2025 bis 30.04.2028; Fördermittelgeber: BMWE im Rahmen des IGF-Programms über die Forschungsvereinigung DVV Deutsche Vereinigung für Verbrennungsforschung (Bochum), Projektträger: DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (Bonn).
Die am 16.11.2022 in Kraft getretene Novellierung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) führte zur Einbeziehung der Abfallverbrennung in den nationalen Emissionshandel. Startdatum war der 01.01.2024. Emissionen aus den im Abfall enthaltenen Biomasseanteil sind abzugsfähig. Für die Bestimmung des biogenen CO2-Anteils stehen verschiedene Alternativen zur Verfügung.
Die Methoden setzen an der Abfall- oder Rauchgasseite an. Sie arbeiten mit den Prinzipien Messung oder Berechnung. Dadurch werden unterschiedliche Messsysteme oder Software benötigt und es können differierende Genauigkeiten resultieren. Abhängig von den speziellen anlagenseitigen Gegebenheiten zeichnen sich einzelne Methoden durch spezifische Vor- und Nachteile aus. Es existiert bisher kein geeignetes Werkzeug zu einer umfassenden und systematischen vergleichenden Bewertung der Methoden.
Ziel von BiKoAb ist daher die Entwicklung einer Entscheidungshilfe zur Auswahl einer anlagenspezifisch geeigneten Methode zur Ermittlung des biogenen CO2-Anteils.
Kontakt: Dipl.-Ing. Felix Müller